Moderiertes Arbeiten als Basis moderner Mitarbeitermotivation

Unterschiedliche Lebensläufe und Lebenswege begründen unterschiedliche Standortpositionen von Menschen und damit auch Variationsspannen im Verhalten. Gerne wird in Betrieben versucht, Mitarbeiter mittels Schulungen zum erwünschten Verhalten zu führen. Führungstrainings, Vertriebs- und Verkaufsschulungen sowie Motivationstrainings von der Stange helfen da nur bedingt weiter, weil sie nicht auf jeden Lebenslauf zugeschnitten sein können und die Mitarbeiter nicht da abholen, wo sie stehen. Schulungen solcher Art sind selten ganzheitlich und kurieren somit nur eventuelle Symptome, nicht deren Ursache.

Erst das regelmäßige, moderierte Arbeiten mit Mitarbeitern in Arbeitszirkeln – auf Basis der sieben Säulen – macht aus der Schulung durch gemeinsames Gestalten ein Erleben und führt die Teilnehmer in eine aktive Rolle. Als Teil des gesamten Geschehens analysieren sie ihren aktuellen Stand, versuchen Schwachstellen aufzuspüren, erarbeiten Konzepte zu deren Beseitigung, setzen sich Team- sowie persönliche Ziele, orientieren sich an gesetzten  Meilensteinen, an denen sie sich auch messen lassen wollen und machen den Betrieb „zu ihrer Sache“. Das konstruktive Arbeiten an bestehenden Konflikten sowie deren Beseitigung sind nicht nur Bestandteil, sondern Grundlage für ein zielführendes Arbeiten an Sachthemen.

Moderierte Arbeitszirkel

Auch das visionäre Auseinandersetzen mit Zukunftsaspekten ihrer Branche sowie das Erarbeiten der dadurch entstehenden neuen Anforderungen und deren Umsetzung im Unternehmen gehört in solche moderierten Arbeitszirkel.

Bevor Arbeitszirkel auf den Weg gebracht werden, muss eine Zielklärung mit dem Auftraggeber stattfinden. Auftraggeber können die Geschäftsführung, die Personalleitung aber auch andere Führungskräfte sein. Im Vorfeld muss Klarheit darüber herrschen, wann, wem und von wem die Arbeitsergebnisse kommuniziert werden. Bei Unternehmen mit einem Betriebsrat ist dieser im Idealfall mit einzubeziehen. Transparenz ist das oberste Gebot, um Vertrauen aufzubauen und zu erhalten.

Arbeitszirkel sollten um arbeitsfähig sein zu können, nicht mehr als zwölf Personen groß sein. Die ideale Größe umfasst sechs Personen. Hat das Team eine direkte Führungskraft, sollte diese in jedem Fall dabei sein. Die Rolle der Führungskraft wird im Vorfeld gemeinsam mit dem Moderator definiert. Sie ist abhängig von Persönlichkeit und Rollenverständnis der Führungskraft, aber auch von ihrer Historie im Team.

Die Aufgabe des Moderators im Arbeitszirkel

Aufgabe des Moderators ist Team und Führungskraft über Leitfragen und Übungen zu Ergebnissen zu führen und dafür Sorge zu tragen, dass der gemeinsam gesteckte Rahmen nicht verlassen wird. Dazu gehört ebenfalls das Einhalten bestimmter Verhaltensregeln, um arbeitsfähig zu bleiben und am Ende Arbeitsergebnisse vorweisen zu können. Nicht vorhandenes, aber benötigtes Fach- und Methodenwissen wird vom Moderator über kurze Impulsreferate an die Teilnehmer weitergegeben.

Der Moderator selbst muss Neutralität wahren, „Lagerbildung“ verhindern, Vorurteile aufdecken, jedem Teilnehmer Raum zu Beiträgen geben, Konflikte erkennen und Raum zur Lösung geben. Eine solche Neutralität ist für Mitarbeiter oder gar Führungskräfte aus dem gleichen Unternehmen schwer zu wahren, weil sie über das gemeinsame Arbeiten oder auch nur vom „Hörensagen“ ein Bild von den Teilnehmern haben. Sie sind immer ein Teil des Systems und werden auch von den Teilnehmern so wahrgenommen. Das notwendige Vertrauen, das die Basis der Arbeitsfähigkeit in solchen Zirkeln darstellt, kann so nur schwer aufgebaut werden. Erst wenn eine gewisse Einübung der Methodik „Arbeitszirkel“ erfolgt ist, können Moderatoren bei Eignung und ausreichendem Methodenwissen aus den eigenen Reihen kommen. Sie sind einsetzbar, wenn es um die Moderation von Sachthemen geht, nie aber bei Themen mit Konfliktpotenzial.

Der Wert Mitarbeiter ist für Unternehmen Erfolgsfaktor und jeder Mitarbeiter hat Potenzial – es muss nur freigelegt werden, Raum zur Entfaltung bekommen und an der richtigen Stelle eingesetzt werden. Dies wird nicht mit Schulungen von der Stange erreicht; denn: „Gehört bedeutet nicht gemerkt. Gemerkt bedeutet nicht verstanden. Verstanden bedeutet nicht getan.“

Die Autorin:
Corinna Diederichs
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20. Juni 2014

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