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Personalrecruiting – aber richtig

04.09.2012
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Personalrecruiting – aber richtig

04.09.2012

Videos sind auf dem Weg zum passenden Personal in der heutigen Zeit ein wichtiges Hilfsmittel. Mit kurzen Filmen, die im Netz zu finden sind, stellen sich sogar große Unternehmen vor. Manches Mal ist aber die Vorstellung eher peinlich als hilfreich.

Wie macht man junge Menschen auf sich aufmerksam? Freche Raptexte mit fetten Beats, das scheint heute irgendwie als Geheimtipp zu gelten. Doch ist das wirklich erfolgversprechend? Schließlich geht es um die Zukunft und die besteht nicht immer nur aus Spaß haben und Party machen. Inzwischen haben dies auch die jungen Menschen begriffen, die man mit „modernen“ Videos ins Unternehmen holen will. Ein bisschen mehr Seriosität und professionelle Aufklärung, was man vom Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsbetrieb erwarten darf, wäre besser. Dass die Unternehmen hier experimentieren, ist nicht zuletzt deutlich durch Stellenangebote für Recruiter – kreative Köpfe mit Ideen werden häufig gesucht.

Personalrecruiting gone wrong

Derzeit ist der Automobilkonzern BMW ein gutes Beispiel, wie Personalrecruiting per Video nicht durchgeführt werden sollte. Das Video zum Anwerben von Praktikanten wurde wurde im Mai 2012 auf der Re:publica zum schlechtesten Video des Jahres gewählt:

Aber allein ist der Autobauer damit nicht: Eine ähnliche Wertung erhielt das Video von Edeka. Letztlich besteht in der Web-Community jedoch auch eine Tendenz, die Dinge ins Negative zu ziehen – Stichwort „Shitstorm“. Man sollte sich also von solchen Negativ-Auszeichnungen nicht unbedingt leiten lassen: Entscheidend ist ja der Erfolg eines solchen Clips – und darüber ist uns nichts bekannt.

Das grundsätzliche Problem liegt im Zusammenbringen von PR-Sprache und dem, was die jungen Menschen heute wirklich begeistert. Ein echter HipHop-Star ist spontan und lässt sich nicht in Textschablonen pressen. Er posiert als Outlaw und Außenseiter – doch wie soll das nun mit einem seriösen Unternehmen in Verbindung gebracht werden? Dabei ist es auch völlig egal, was um den Rap herum erfolgt, ob nun eine akrobatische Tanzeinlage zu sehen ist oder ein cooles Büro, wo eine vollkommen lockere Atmosphäre herrscht.

Abschreckende Videos zum Thema Personalrecruiting keine Seltenheit

Manche Videos sind so übertrieben, dass die Bewerber schon in den ersten Minuten abgeschreckt werden und lieber nach Alternativen suchen. Hier sei stellvertretend das Video eines Vertriebsdienstleisters zu nennen. In seinem Recruiting-Video lässt sich der Bewerber darüber aus, wie ideal die Verkehrsanbindungen sind, weil der Bus alle 20 Minuten fährt. Anschließend werden die Wandfarben des Unternehmens zum Thema gemacht und man spricht über die Firmen-Architektur. Ein Interessent, welchem der Film zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch auf DVD zugeschickt wurde, gab später im Internet an, dass ihm und seiner Freundin nach dem Anschauen klar wurde, dass sie in dem Unternehmen lieber nicht arbeiten möchten…

Es geht auch anders

Zum Abschluss noch ein Verweis auf unseren Artikel Beispiele für gelungene Recruiting-Kampagnen.

Gastbeitrag von:
www.jobanzeigen.de

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