HR Blogs im September

Es ist so einiges im Umbruch, die Coronakrise wirkt weiterhin als Katalysator. Wer im Homeoffice sitzt braucht kein Büro, freut sich der Controller und checkt schon mal die Flächen, die entmietet werden können. Doch ist das nicht etwas zu kurz gedacht? Darüber diskutiert auch die HR Szene – der Schwerpunkt in unserer monatlichen Blogreview:

Milliardenschäden – die Kehrseiten des Homeoffice

„Das Büro muss künftig stärker Inspirationsquelle sein. Neue Ideen werden im Homeoffice nicht frei Haus geliefert, sie entstehen im zufälligen - vielleicht auch inszenierten – Miteinander und gemeinsamen Lernen", sagt Fraunhofer-Forscher Stefan Rief, der an seinem Institut seit Jahren zur Arbeitsplatzgestaltung forscht. Dem Manager Magazin hat er seine Ideen zum Büro der Zukunft verraten.

Wenn sich der Controller durchsetzt, müssen auch in Pandemiezeiten Mietverträge neu verhandelt werden. Oft geschieht dies durch Videokonferenzen, was im Gegensatz zu persönlichen Treffen und bei schwierigen Themen eine besondere Herausforderung sein kann. Wie Führungskräfte Fehler bei Videokonferenzen vermeiden, erklärt das Handelsblatt.

Homeoffice wird zunehmend kritischer betrachtet.

Dass von der Arbeit im Büro eine lange Wertschöpfungskette abhängt ist die Kehrseite des Homeoffice Trends.  Neben Betreibern der Immobilien und den Vermietern, Projektentwicklern, Maklern, Architekten und Bauunternehmen sind Dienstleister und Zulieferer wie Reinigungsunternehmen, Sicherheitsfirmen, IT-Ausstatter, Büromöbelhersteller und viele mehr gerade im Krisenmodus. Eine PWC Studie zeigt, dass Hunderttausende Jobs vernichtet werden, sollte nicht ein Großteil der Büroangestellten wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. ntv hat sich die Studie genau angesehen und zeigt warum das Homeoffice Milliardenschäden verursacht.

Nach über einem halben Jahr Homeoffice mehren sich mittlerweile auch die kritischen Stimmen. Stellvertretend empfehlen wir den Beitrag des persoblogger Stefan Scheller, der die Sinnhaftigkeit der Remotearbeit kritisch hinterfragt. Die Entzauberung des Stars der Corona-Krise macht er nicht nur an der Problematik Kleinkinder im Homeoffice fest.

Eine Herausforderung ist Homeoffice auch für den Chef. So geht es nicht nur darum, das Wir-Gefühl zu erhalten, sondern auch die Produktivität und Qualität der Arbeit zu wahren. Wo früher zum Beispiel der kurze Dienstweg beschritten wurde, muss heute der Informationsfluss untereinander sorgfältiger geplant und geregelt werden. Und wie will man eigentlich neue Mitarbeiter einarbeiten oder schlimmer noch, ein Kündigungsgespräch aus dem Homeoffice führen? Capital hat 6 neue Herausforderungen für Chefs im Homeoffice zusammengestellt.

Betrug bei der Arbeitszeiterfassung – wie kann man dem entgegenwirken

Skeptisch dürften viele Chefs auch auf die Arbeitszeiterfassung ihrer Leute im Homeoffice blicken. Laut EuGH Urteil müssen Unternehmen ja Arbeitszeiten lückenlos dokumentieren. Während der Arbeitszeit duschen- das geht sicher nur im Homeoffice, Arbeitnehmer, die im Betrieb schummeln wollen, müssen das schon kreativer anstellen. Buddy Punching ist da so eine Möglichkeit, bei der der Kollege aus (falschem) Gefallen die Arbeitszeit mit erfasst. Was die meisten dabei nicht wissen: Das Kollegen-Stempeln ist bei Weitem nicht nur ein kleiner Gefallen - vielmehr kann es den Job kosten. Arbeitszeitbetrug per Buddy Punching ist also kein Kavaliersdelikt und stößt auch in der Belegschaft sauer auf.

Ein Ausweg aus dieser Möglichkeit des Arbeitszeitbetruges wäre einfach: Bei der Arbeitszeiterfassung per Fingerprint oder Irisscan kann keine dritte Person helfen. Leider müssen Arbeitnehmer dieser Art der Zeiterfassung nicht folgen, Grund ist der Datenschutz. Das interessante Urteil und warum biometrische Zeiterfassung in aller Regel nicht zulässig ist, erklärt consulting.de.

 

 

 

 

24. September 2020

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