Flexible Arbeitszeitgestaltung als Modell der Zukunft?

Bereits zum zwölften Mal fand dieses Jahr die re:publica in Berlin statt und lockte dieses Mal rund 10.000 Besucher unter dem Leitmotiv POP (The Power of People) auf die dreitägige Veranstaltung. Neben den gewohnt netzpolitischen Themen und der gerade akuten Datenschutz-Grundverordnung der EU rückten aber auch andere Bereiche der allgegenwärtigen Digitalisierung in den Fokus – darunter Smart Cities, Mobility und auch Governance, E-Learning und New Work.

Die zunehmende Digitalisierung aller Unternehmensbereiche macht es mittlerweile immer einfacher, von jedem Standort der Welt und somit unabhängig von klassischen Öffnungszeiten zu arbeiten. In einigen Berufsfeldern ist diese Art zu Arbeiten bereits angekommen, besonders da, wo digitale Prozesse das Kernelement des Jobs sind, beispielsweise bei Medienschaffenden oder Beratern. In der Workshop-Session “Work fiction: Neue Arbeitszeitgestaltung in 2030+” auf der re:publica behandelte das Sprecherteam bestehend aus Antonia Muschner, Roda Müller-Wieland, Ronja Ullrich und Johann Jakob Häußermann vom Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI) am Fraunhofer IAO das Thema zeitlich flexibles Arbeiten im Fokus. Florian Walzer, Head of sales & marketing bei rexx systems, war in Berlin vor Ort und fasst seine Einschätzung zum Thema zusammen.

Starr war gestern, flexibel ist morgen

Die freie Einteilung der Arbeitszeit ist längst keine Nische mehr, was die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, und hat sich als Teil des gängigen Begriffs New Work oder Neues Arbeiten manifestiert. Zugegebenermaßen gibt es hier Berufe, die diesen Trend noch nicht aufgegriffen haben oder sich noch in der Umsetzung befinden, da sie historisch gesehen lange Zeit ohne digitale Prozesse auskamen. Beispielsweise in der fertigenden Industrie oder im Handel. Flexible Arbeitszeitmodelle einzuführen ergibt aber beispielsweise durchaus auch für klassische, mittelständische Unternehmen Sinn, stellte das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in einer selbst durchgeführten Studie im Januar fest.

Zeiterfassung

Flexibel bedeutet nicht gleich chaotisch. Zeiterfassung ist bei flexibler Arbeitszeitgestaltung wichtig

Zeitplanung ist das A und O

Sowohl die Studie als auch der Workshop gingen auf die möglichen Risiken und Probleme ein, die eine flexible Arbeitszeitgestaltung mit sich bringen kann. Eine Herausforderung ist dabei die Erfassung der erbrachten Leistung in Arbeitsstunden, denn die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit können besonders bei Mitarbeitern, die viel unterwegs sind, leicht verschwimmen. Hier bietet sich ein Zeiterfassungstool an, wie es auch rexx systems mit der Zeiterfassung anbietet. Das Tool läuft webbasiert im Browser, ist somit device-unabhängig und dient sozusagen als Stechuhr im Internet. Ein solches Hilfsmittel macht es sowohl für den Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber einfach, die geleistete Arbeit zu erfassen, Projekte zu planen und nachzuverfolgen.

Es gibt noch zahlreiche weitere Aspekte, die beim digitalen Wandel zu beachten sind und die etwas festgefahrene Art und Weise des Arbeitens in immer dynamischer werdenden Branchen zu überführen. Letztlich profitiert davon nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Workforce, die zufriedener und somit produktiver arbeitet.

22. Mai 2018

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