Nachfolgeplanung: Warum in die Ferne schweifen?

Hundertausende von Unternehmen in Deutschland suchen händeringend nach einem Nachfolger. Wenn sich niemand findet, droht oft die Liquidation. Dabei schlummern intern so manche Potenziale, die mit der richtigen Skillmanagement-Software nur entdeckt und gefördert werden müssen.

Bewusst oder unbewusst: Der deutsche Volksmund liebt Johann Wolfgang von Goethe, hat aber auch schon so manche seiner geflügelten Worte leicht verdreht. Aus „Willst du immer weiter schweifen?“ wurde „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“

Familiennachfolge lässt nach

Für Firmeneigner, die nach einem Nachfolger suchten, lag das „Gute“ lange Zeit vornehmlich in der Familie, in den Kindern, Neffen, Nichten und Enkelkindern. Viele der 227.000 mittelständischen Unternehmen, die bis 2020 einen Nachfolger suchen, halten es auch immer noch so. Wie eine KfW-Studie von Anfang 2019 zeigt, scheint sich das Bild aber zu wandeln.

Denn mit jeweils 45 Prozent ist die Präferenz für eine familieninterne Nachfolgelösung und die für den Verkauf mittlerweile gleichauf. Käufer sind oft Existenzgründer, andere Unternehmen oder Finanzinvestoren, wie etwa Private-Equity-Gesellschaften. Die Zahl der übernahmewilligen Gründer ist aber 57.500 gegenüber 557.000 Gründern insgesamt deutlich gesunken.Nachfolgeplanung

Skillmanagement um Kandidaten zu entdecken

Als übernahmewillige Gründer kommen in vielen Fällen interne Fach- und Führungskräfte in Frage. Der Schatz an potenziellen Nachfolgern, der in den Unternehmen steckt, lässt sich aber nicht über Nacht ausheben. Vielmehr ist er ein langer Prozess, der bei kleineren Betrieben oft schon in der Lehrzeit beginnt. Viele Handwerksbetriebe, Versicherungs- oder Immobilienmakler und Rechtsanwaltskanzleien bauen so langfristig ihre Nachfolge auf. Aber natürlich gibt es auch Firmeninhaber, die frühzeitig mögliche Kandidaten an Bord holen, um sie zu ihren Nachfolgern heranzuziehen.

Ein intelligentes, webgestütztes Talent Management oder Skillmanagement kann maßgeblich dazu beitragen diesen Schatz an potenziellen Nachfolgern zu heben. rexx systems hat entsprechende Tools und Bausteine im Angebot um die Personalentwicklung von Mitarbeitern zu fördern. Ein im rexx Skillmanagement verankertes Kompetenzdiagramm gibt zum Beispiel detaillierte Einsicht in die persönlichen Stärken und die Belastbarkeit von möglichen Kandidaten für die Unternehmensnachfolge.

Es geht um viel in Deutschlands Mittelstand

Bei der zum Teil nicht geklärten Nachfolgefrage geht es um viel: Immerhin hängen an den besagten 227.000 mittelständischen Betrieben, die bis Ende 2020 einen Nachfolger suchen, fast zwei Millionen Arbeitsplätze und 76.000 Auszubildende, 9,3 Milliarden Euro oder etwa 2,4 Prozent aller Unternehmensinvestitionen in Deutschland und 283 Milliarden Euro oder rund sechs Prozent des Gesamtumsatzes aller mittelständischen Unternehmen.

Die gute Nachricht der KfW-Studie ist, dass nahezu zwei Drittel der Mittelständler oder 141.000 Unternehmen, die bis Ende 2020 eine Übergabe oder einen Generationswechsel anstreben, die Nachfolge schon unter Dach und Fach gebracht haben. Der Anteil der Mittelständler, die sich zwei Jahre vor der angestrebten Übergabe noch nicht oder kaum damit beschäftigt haben, ist um zehn Prozentpunkte auf 16 Prozent gesunken. Es bleiben aber 36.000 Inhaber, die bisher nicht in den Prozess eingestiegen sind und allerhöchstens erst Informationen eingeholt haben.

Software als Mittel gegen die Ultima Ratio

Für 16 Prozent der Unternehmer, die händeringend nach einem Nachfolger suchen, ist die Stilllegung oder Liquidation der einzige Weg. Das trifft besonders auf 41 Prozent der Kleinunternehmen zu, für große Mittelständler ist das mit zwei Prozent nahezu keine Option. Dabei könnten auch kleine Firmen bestehen bleiben, wenn sich die Firmeninhaber rechtzeitig intern nach einem potenziellen Nachfolger Ausschau halten. Denn eine solche Software mit integriertem Kompetenzdiagramm schafft, die nötige Objektivität bei der Bewertung der Mitarbeiter oder Führungskräfte vorausgesetzt, auch Transparenz.

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17. Oktober 2019

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