rexx systems news

Interview zum Thema SaaS bei HR-Software

29.03.2012
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Interview zum Thema SaaS bei HR-Software

29.03.2012

Eva Selan (ES) von HRweb interviewt Sales Manager Matthias Dietrich (MD) zum Thema „HRsoftware: Ist SaaS die Lösung?“:

ES: Was schätzen Sie wie viel % der Unternehmen in Österreich setzen auf SaaS- od. inhouse-Lösungen bzw. setzen keine spezielle HR-Software ein?

MD: Grob geschätzt 20% SaaS (Software as a Service), 50% Software-Lösungen die auf dem eigenen Server installiert sind, 30% verwenden keine HR-Software.

ES: Worin liegen die Vor- und Nachteile der ersten beiden Varianten?

MD: Für die meisten Unternehmen würden vor allem Software as a Service Lösungen viele Vorteile bringen: Entlastung der eigenen IT, höhere Flexibilität, leichtere Skalierbarkeit, einfachere Wartung und meist geringere Kosten. Bei einem besonders hohen Integrationsbedarf in die bestehende Infrastruktur (also Schnittstellen zu vielen Systemen im Haus, zu Zeiterfassungsterminals usw.) kann dennoch im Einzelfall ein Serverbetrieb inhouse Vorteile bringen. Deshalb wir bieten wir unseren Kunden für rexx HR beide Modelle an.

ES: Was bieten Sie an – in wenigen Worten zusammengefasst?

MD: Wir bieten webbasierte Softwarelösungen für den gesamten HR Bereich mit modernen Benutzeroberflächen und hoher Bedienerfreundlichkeit an. rexx HR bietet Module für Personalmanagement, Zeitwirtschaft, Recruiting und Talentmanagement.

ES: SaaS in Verbindung mit heiklen Personaldaten lassen bei mir die Alarmglocken läuten. Wie sieht es mit Datensicherheit aus?

MD: Datensicherheit spielt bei der Entscheidung natürlich eine große Rolle. Die Schlussfolgerung, dass Daten im Haus sicherer sind als in der Cloud, ist aber oft falsch. Wenn man auf einen professionellen Softwarepartner setzt, sollte dieser neben der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen und Einhaltung der neuesten technischen Standards auch mit hochsicheren, zertifizierten Rechenzentren zusammenarbeiten. Diesen Level als kleines oder mittelständiges Unternehmen im eigenen Haus zu erreichen, ist in der Regel sehr aufwendig und teuer.

ES: In wie fern sind SaaS-Modelle an Kundenerfordernisse anpassbar?

MD: Die Anpassbarkeit von SaaS-Lösungen kann sehr unterschiedlich sein. Manche Modelle bieten den Kunden nur eine Art Mandanten in einer zentralen Software. D.h. die Daten aller Nutzer sind letztlich in einem System und in einer Datenbank. Diese Varianten sind zwar meist recht kostengünstig, aber nicht unbedingt die beste Lösung für das Unternehmen.
Wir bieten daher unseren Kunden auf im SaaS-Betrieb eigenständige Systeme (oft auch als ASP – Application Service Providing bezeichnet), die dann natürlich auch wesentlich individuellere Anpassungen an die teils sehr unterschiedlichen Bedürfnisse ermöglichen.

ES: Ist es dem Personalisten (der mit der Software arbeitet) nicht gleichgültig, welche Prozesse im Hintergrund ablaufen (SaaS oder ASP)?

MD: Unserer Erfahrung nach ist es den meisten Personalisten nicht besonders wichtig, wo der Server läuft. Manchmal gibt es aber klare Vorgaben aus der IT oder den Zugang die eigene IT entlasten zu wollen. Das kann in einigen Fällen auch die Projektlaufzeiten deutlich verkürzen. Denken Sie nur daran, wenn Ihre IT gerade in einem ERP-Projekt steckt und Sie gerne kurzfristig eine Bewerbermanagementsoftware zur leichteren Bewältigung des gesteigerten Recruitingbedarfs (z.B durch einen neuen Standort) einführen wollen.
Entscheidend sind aber für die Nutzer in der Praxis aber eher Bedienerfreundlichkeit, Flexibilität und Verlässlichkeit eines Systems.

ES: Wie sieht es mit Angebot und Nachfrage mobiler Apps aus? Wo liegen die Grenzen des Machbaren bzw. Sinnvollen?

MD: In der Praxis ist die Nachfrage im HR Bereich noch relativ gering. Für viele ist ein mobiler Zugang über eine Weboberfläche wichtig, um von zuhause oder unterwegs arbeiten zu können. Der Zugriff auf HR Software über Smartphone & Co ist eher punktuell von Interesse (z.B. bei der Bearbeitung von Urlaubanträgen u.ä.).
Ein anderes Bild ergibt sich da im Personalmarketing. Hier ist eine Präsenz des Unternehmens und der Stellenangebote in sozialen Netzwerken genauso wie die schnelle Erreichbarkeit über mobile Endgeräte ein immer wichtigerer Aspekt. Ein modernes Jobportal sollte daher diese Anforderungen unterstützen.

ES: Danke für das Gespräch.

Quelle: hrweb.at

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