HR-Software ohne Relevanz in Deutschlands Personalabteilungen?

Im Artikel Produktivität im HR statt Excel und Outlook wurde bereits auf eine Studie von Capterra, einem Unternehmen der Gartner Digital Markets, zu HR Trends hingewiesen. Als Fazit wurde gesagt, dass das Leben von Personalern mit HR Software vereinfacht wird. Dies geschieht vorrangig durch Effizienzsteigerung im Rahmen der Automatisierung von Standardprozessen und damit der Möglichkeit, die neu gewonnenen Ressourcen in andere wesentliche Aufgaben der HR-Arbeit zu transferieren.

Recruiting müsste längst Chefsache sein

HR Nutzerstudie InfografikHeute möchten wir die gleiche Studie nochmal zur Hand nehmen und von einer anderen Seite beleuchten:

Man hätte davon ausgehen können, dass Schlagworte wie „Fachkräftemangel“ und „war of talents“ nicht noch weiter zunehmen, denn sie sind in den Medien, auf Kongressen und in Fachartikeln bereits laufend zu lesen. Aber wenn dem wirklich so wäre, wie es dargestellt wird, dann müssten doch Personalmarketing und Recruiting längst zur Chefsache gemacht werden – oder die Unternehmen müssten sich im Recruiting anders verhalten als man es in der Praxis oft erlebt, wie es im News-Artikel zum Thema New Work thematisiert wurde.

Und womit kann man diese provokante These belegen? Beispielsweise mit der oben genannten Studie. Lassen Sie uns diese Untersuchung aber nicht überbewerten und bei 250 befragten Unternehmen ist sie in keiner Weise repräsentativ. Aber ein Trend lässt sich ganz bestimmt ablesen. Und eben diese Erfahrungen machen Anbieter von HR Software tagtäglich. Im Endeffekt – und das ist das Fatale dabei – sind die Leidtragenden die Bewerber und damit schlussendlich die Unternehmen als Arbeitgeber selbst.

Oft fehlt der Mut, HR-Software einzuführen

HR Software ohne Relevanz-NewMit Hilfe von Software können standardisierte, transparente und effiziente Recruiting-Prozesse in Unternehmen nicht nur definiert, sondern vor allem automatisiert gelebt werden. Aber genau daran hapert es bereits in vielen deutschen Unternehmen. Es herrscht also nicht nur Fachkräftemangel, sondern vielmehr eine Mangel an Schnelligkeit, ein Mangel an Transparenz, ein Mangel am Investment in professionelle Software und – um mal von vorne anzufangen – ein Mangel an Mut, sich mit entsprechenden Technologien auseinanderzusetzen. Wie könnte es laut der Studie sonst so sein, dass 28 Prozent der Unternehmen keine spezielle HR-Software einsetzen, sondern weiterhin manuell mit „Excel und Outlook“ arbeiten? Von Datenschutzthemen wie DSGVO ganz zu schweigen.

Ist es also nur ein Vorwand, dass sich Unternehmen hinsichtlich HR Software zurückhalten? – Der Einsatz von Bewerbermanagement Software ist nicht nur kostengünstiger als beispielsweise eine Lohnabrechnung, insbesondere ist sie mit Sicherheit deutlich günstiger als auch nur eine Stelle über ein halbes Jahr unbesetzt zu lassen und ggf. Aufträge nicht bedienen zu können.

HR-Nutzerstudie InfografikÜberraschend ist die Statistik auch dahingehend, dass nur 11 Prozent der Software cloudbasiert ist. Naja, vielleicht kommt „cloud“ ja irgendwie von „Klauen“ und ist daher negativ behaftet? Ist es besser, umständlich zu installieren, selbst das Hosting zu übernehmen und stets auf der gleichen – sofort veralteten – Version zu arbeiten? Oder lieber flexibel, effizient und kostensparend auf eine Cloud zu setzen, die weltweit erreichbar ist und ohne Releases immer up-to-date ist?

Die verwendete Software soll aus Deutschland stammen, so 62 % der befragten Unternehmen. Na klar, die DSGVO mit entsprechenden Strafandrohungen und möglichen Abmahn-Anwälten ist für Unternehmen brisant.

Der Weg zum Erfolg: Transparenz und Schnelligkeit

Um nochmal auf die These am Anfang des Artikels zurückzukommen: Im aktuellen Umfeld können sich Bewerber eher den Arbeitgeber aussuchen als umgekehrt. Wenn dem so ist, dann sind Transparenz und Schnelligkeit die Basis für den Erfolg der Besetzung einer Vakanz. Ohne den Einsatz von Software sind diese beiden Faktoren nicht zu bedienen. Aber ist dieser Zusammenhang den HR-Verantwortlichen wirklich bewusst?

Es erscheint wenig realistisch, dass Roboter oder künstliche Intelligenz bald das Regiment im HR übernehmen – wenn offensichtlich wird, wo HR- Abteilungen laut der Studie derzeit stehen. Die Welt dreht sich immer schneller und so ist es riskant, neuen Technologie und die damit verbundenen Chancen zu ignorieren und getreu dem Motto „das haben wir immer schon so gemacht“ im alten Fahrwasser zu bleiben.

29. April 2019

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