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Wie tickt Generation Z auf dem Arbeitsmarkt?

10.01.2019
Social-Media und Generation Z
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Wie tickt Generation Z auf dem Arbeitsmarkt?

10.01.2019

Die Generation Z ist die direkte Generation nach der bereits auf den Arbeitsmarkt drängenden Generation Y. Verschiedene Quellen gehen dabei von einem groben Geburtsdatum ab 1995 bis 2015 aus. Somit wird in naher Zukunft der prozentuale Anteil, den Generation Z an der arbeitenden Bevölkerung ausmacht, wachsen. 

Darin begründet sich auch die steigende Relevanz für Recruiting, HR und Talent Management. Das bekannteste Merkmal der Generation Z ist ihr Aufwachsen mit der Technik. Sie hat von klein auf mit dem Internet und allen technischen Neuheiten gelebt. Das macht Sie zu sogenannten Digital Natives die den Umgang mit der Technik von der Pike auf erlernt und gelebt haben. Diese Affinität zur Technik spiegelt sich nun auch beim Recruiting und im generellen Arbeitsleben wieder.

Erfolgreiches Recruiting bei Generation Y

Sogar noch mehr als die Generation Y ist auch Generation Z geprägt durch den Umgang mit den digitalen Medien. Das bedeutet für Unternehmen die Notwendigkeit eines transparenten, professionellen und authentischen Internetauftritts. Auch Profile und Auftritte auf Arbeitgeberbewertungsplattformen und die Nutzung von Social Media Kanälen machen hier einen guten Eindruck. Dabei geht es aber nicht darum, auf jeder Plattform vertreten zu sein, sondern vielmehr darum, sich als Unternehmen von seiner besten Seite, konform der eigenen Corporate Identity zu zeigen. Ein ehrlicher Auftritt kann hier den Ausschlag geben und letzte Zweifel von Bewerbern beseitigen. Hierzu gehören beispielsweise auch klassische Einblicke in das Unternehmen via. Instagram, Twitter oder Facebook.

Der Recruiting Prozess muss den neuen digialen Möglichkeiten angepasst werden. Dazu zählen Reverse-Recruiting-Angebote bei denen Bewerber von den Unternehmen angeworben werden. Ein Beispiel hierfür ist der finest jobs Talentpool. Nach kostenloser Aufnahme entscheidet der Bewerber selbst, ob er gefunden werden möchte und welches Angebot er annehmen will. Welche Daten preisgegeben werden, liegt hierbei komplett beim Bewerber. Dieser kann sogar nur seine Fähigkeiten oder nach Belieben auch mehr von sich angeben. Gerade für die mobil orientierte Generation Z ergeben sich hier einige Vorteile. Der gesamte Prozess kann per Smartphone stattfinden und eine sogenannte One-Click-Bewerbung mit minimalem Zeitaufwand ist ebenfalls möglich.

Zur Generation Z Gehörige, lassen sich zum Beispiel auch besser über Veranstaltungen an der Schule erreichen oder durch geeignetes Influencer Marketing. Hierdurch heben sich Unternehmen von der Masse ab und verleihen dem Kontakt einen persönlichen Aspekt und höhere Authentizität als durch die nächste formelle Stellenanzeige im Internet. Nicht zuletzt deshalb müssen immer mehr Employer Branding Kampagnen entwickelt werden, um der jungen Generation Z ihre Vorteile aufzuzeigen. Am wichtigsten dabei ist es jedoch, authentisch zu bleiben, denn eine Online-Recherche zum Unternehmen gehört, wie oben erwähnt, gerade für diese Generation bei der Arbeitgebersuche dazu.

Berufliche Eigenschaften der Generation Z

Die Generation Z sucht nach einem sicheren Arbeitsplatz. Sie ist aufgrund des lebenslangen Zuganges zum Internet extrem gut informiert, der Vergleich von Arbeitgebern fällt ihnen leicht und so besteht sie auch selbstbewusst auf Annehmlichkeiten, die sie sich von Unternehmen wünschen. Oftmals wirken Begriffe wie Work-Life-Balance, Home Office und flexible Arbeitszeiten mittlerweile eher abschreckend auf die eine klare Trennung zwischen Privatleben und Beruf fordernde Generation Z. Des Weiteren gilt, dass die junge Generation immer seltener Führungsverantwortung übernehmen will und häufiger auf der Suche nach Jobs im Öffentlichen Dienst ist.

Die Generation Z besitzt also ganz spezifische Eigenschaften auf die es einzugehen gilt. Während die letzten Vertreter der Generation Y auf den Arbeitsmarkt drängen, wird der Anteil der neuen Generation in den nächsten Jahren stetig zunehmen. Aus diesem Grund ist für Personalabteilungen in Unternehmen ein Umdenken gefordert: Sie müssen sich auf eine völlig neue Generation einstellen, bei der Angebote wie Home Office oder Gleitzeitmodelle längst nicht mehr die gleiche Wirkung haben. Es gilt nun, ihre Vorstellungen wie geregelte Arbeitszeiten, klar definierte Aufgaben und Zeit mit der Familie zu berücksichtigen. Im Recruitingprozess Versprochenes muss an dieser Stelle selbstverständlich auch im Arbeitsalltag übernommen werden. Die ohnehin skeptische und realistisch eingestellte Generation kann nur so weiterhin zufriedengestellt werden.

Häufige Jobwechsel

Häufige Jobwechsel der Generation Z

Häufige Wechsel der Arbeitgeber sind keine Seltenheit der neuen Generation, was ein Umdenken der Unternehmen erfordert. Die Generation Z lässt sich nicht durch dieselben Maßnahmen wie die Generation Y binden. Im Gegensatz zur Übernahme von Führungsverantwortung fürchtet sie sich nicht vor verantwortungsvollen Aufgaben im Arbeitsalltag. Im Gegenteil, sie möchte herausfordernde Projekte übernehmen, die sowohl spannend als auch abwechslungsreich sind. Darüber hinaus spielt auch die Unternehmenskultur eine immer größere Rolle für die jungen Mitarbeiter. Stimmt diese nicht mit den eigenen Vorstellungen überein, ist die Verweildauer im Unternehmen oft nur kurz. Abschließend hängt die Zugehörigkeit der Generation Z zum Unternehmen auch immer davon ab, wie die Zusammenarbeit bewertet wird und ob das Unternehmen langfristig als sinnvoller Partner angesehen wird, der Entwicklungsmöglichkeiten oder sonstige Vorteile bietet.

 

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