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Bewerbung

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Bewerbung

Mithilfe einer Bewerbung stellen sich Arbeitnehmer bei potenziellen Arbeitgebern vor, präsentieren Details zu ihrem Werdegang und empfehlen sich für eine Anstellung. Idealerweise gelingt es dem Bewerber, mit seinen Unterlagen aus der Masse an Kandidaten hervorzustechen, um die Aufmerksamkeit des Recruiters zu gewinnen.

Bestandteile einer Bewerbung

Eine Bewerbung besteht mindestens aus diesen Unterlagen:

  • Anschreiben: Das Anschreiben bringt kompakt die Motivation für die Bewerbung zum Ausdruck und fasst zusammen, warum der Bewerber für die Stelle der richtige ist. Es ist keine Wiederholung des Lebenslaufs, sondern geht vielmehr darauf ein, inwieweit die Anforderungen der Stellenausschreibung erfüllt werden. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein. Es enthält zusätzlich Informationen zur Gehaltsvorstellung und zum frühestmöglichen Eintrittstermin.
  • Lebenslauf: Der Lebenslauf listet den vollständigen Werdegang von der Einschulung bis zum aktuellen Datum auf. Dazu gehören Angaben zu Schulbesuchen, Aus- und Weiterbildungszeiten sowie berufliche Stationen mit genauem zeitlichen Verlauf. Der Kandidat kann außerdem besondere Kenntnisse anführen, die aus dem Rest der Bewerbung nicht hervorgehen (z. B. Sprach- oder EDV-Kenntnisse), auf Interessen eingehen oder Auslandserfahrungen und Ehrenämter erwähnen. Überwiegend hat sich der tabellarische Aufbau durchgesetzt. Gibt es zeitliche Lücken im Lebenslauf (z. B. Arbeitslosigkeit), sollten diese erklärt werden.
  • Kopien von Arbeits- und Schulzeugnissen: Beizufügen sind Kopien der drei jüngsten Anstellungen sowie Nachweise über die absolvierten Ausbildungen. Dazu gehören Zeugnisse des höchsten Bildungsabschlusses sowie beruflicher Aufstiegsfortbildungen. Zertifikate von Weiterbildungen sollten nur beigefügt werden, wenn sie für die Stelle relevant sind.

Je nach Stelle und persönlichem Werdegang gesellen sich folgende optionale Bausteine hinzu:

  • Deckblatt: Das Deckblatt kann als zusätzlicher Eyecatcher gestaltet werden. Es enthält beispielsweise ein großes, professionelles Bewerbungsfoto, die Kontaktdaten, die gewünschte Position sowie eine Inhaltsangabe der beigefügten Anlagen.
  • Bewerbungsfoto: Ein Bewerbungsfoto ist inzwischen aus Gründen der Gleichberechtigung nicht mehr zwingend erforderlich. Da aber auch der erste Eindruck entscheidet, gehört ein professionelles Foto noch immer zum Standard.
  • Motivationsschreiben / Dritte Seite: Ein Motivationsschreiben senden Bewerber im Regelfall nur mit, wenn der Arbeitgeber dies wünscht. Darin gehen sie zusätzlich auf ihre Motivation und ihre wichtigsten Soft Skills ein. Auch akademische Erfolge, Talente, berufliche Ziele oder ein persönliches soziales oder gesellschaftliches Engagement können Teil der Dritten Seite sein.
  • Referenzen/Empfehlungsschreiben: Es sollten höchstens drei Empfehlungsschreiben beigefügt werden, soweit vorhanden.
  • Zeugnisse über absolvierte Praktika oder Ausbildungen: Je mehr Berufserfahrung der Bewerber bereits besitzt, desto weniger wichtig sind Praktika, die er vor Beginn der beruflichen Karriere absolviert hatte. Den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung sollte er durch ein Ausbildungszeugnis nachweisen.
  • Arbeitsproben: Arbeitsproben sind vor allem in kreativen Berufen üblich. Sie müssen nur auf ausdrücklichen Wunsch beigefügt werden.

Formale Anforderungen an eine Bewerbung

Es gibt keine festgelegten Vorgaben dafür, wie eine Bewerbung optisch gestaltet werden muss. Zudem ist die äußere Form eine der wenigen Chancen der Bewerber, sich von der Konkurrenz abzuheben. Und dennoch haben sich einige Standards etabliert:

  • Nutzung lesefreundlicher Schriftgrößen (mindestens 11 pt. für Fließtext, Zwischenüberschriften größer hervorgehoben)
  • gut lesbare Schriftarten, keine verschnörkelten Schriftstile
  • Verwendung etwas stärkeren Papiers in einwandfreiem Zustand und mit scharfem Druck
  • einheitlicher Einsatz von Zeilenabständen und Einzügen
  • fehlerfreie Texte
  • professionelles Bewerbungsfoto
  • korrekte Reihenfolge der Unterlagen (Anschreiben – Lebenslauf – ggf. dritte Seite – Zeugnisse – weitere Unterlagen)

Bewerbung online: per E-Mail oder Bewerbungsformular

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die E-Mail-Bewerbung gegenüber der klassischen Papierbewerbung mit Präsentationsmappe durchgesetzt. Ihr Aufbau entspricht dem einer normalen Bewerbung. Allerdings ist darauf zu achten, dass alles gut lesbar ist:

  • gängige Dateiformate für Anhänge (z. B. PDF, Worddokument)
  • möglichst kleine Dateianhänge, idealerweise kleiner als 3 MByte
  • alle Zeugnisse in einer Datei zusammengefasst, sodass sie mit einem Klick ausdruckbar sind
  • seriöse E-Mail-Adresse

Bewerber können den Text ihres Anschreibens entweder direkt in die E-Mail kopieren oder dieses als Dateianhang beifügen.

Arbeitgeber müssen E-Mail-Bewerbungen heute nicht mehr von Hand auswerten. Mithilfe von Softwareprodukten wie etwa CV-Parsern können sie die Details von Lebensläufen automatisiert einlesen und mit dem Anforderungskatalog abgleichen lassen.

Online-Bewerbung: Vorstellung per Formular

Viele Unternehmen bieten Bewerbern heute eine noch komfortablere Art der Bewerbung. Über deren Karriereportal auf der Website können sie eine Online-Bewerbung einreichen. Dafür werden spezielle Bewerbungsformulare eingerichtet. In diese können die Kandidaten ihre persönlichen Daten, beruflichen Stationen sowie Informationen zur Ausbildung eingeben.

Zusätzlich laden sie die erforderlichen Anhänge einfach hoch, etwa ihren Lebenslauf, Zeugnisse oder ein Motivationsschreiben. Damit ihre Bewerbungsunterlagen mit unterschiedlichen Formularen kompatibel sind, tun Bewerber gut daran, ihre Zeugnisse einheitlich als PDF-Datei zu gestalten, die möglichst nicht größer als 5 MByte ist. Zip-Dateien werden aus Sicherheitsgründen in der Regel nicht akzeptiert.

Die abgeschickten Dateien übernimmt das Unternehmen direkt in sein Bewerbermanagementsystem. Sie lassen sich anschließend auf automatisierter Basis auswerten. So sparen sowohl der Bewerber als auch der Arbeitgeber wertvolle Zeit.

Unterschied zwischen einer internen und externen Bewerbung

Eine interne Bewerbung, die also innerhalb des Betriebs auf eine andere Stelle erfolgt, unterscheidet sich ein wenig von der Vorstellung bei einem anderen Unternehmen. Da dem Arbeitgeber Arbeitszeugnisse und andere Nachweise bereits vorliegen und auch der Lebenslauf größtenteils bekannt sein sollte, fallen die Bewerbungsunterlagen deutlich kürzer aus.

Der Fokus liegt bei der internen Bewerbung darauf, die eigenen Beweggründe und die Motivation für die gewünschte Versetzung oder die Beförderung darzulegen.

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