Geschickter Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Chatbots im HR Bereich

Viele Personalabteilungen arbeiten noch immer nach dem Motto „Papier ist geduldig“. Dabei sind digitale Lösungen viel effizienter. Der Trend geht sogar dahin, dass Künstliche Intelligenz im Personalwesen Einzug hält, viele Aufgaben vereinfacht und damit Personaler beispielsweise mit Hilfe von Chatbots und Sprachassistenten entlastet.

Human Resources und Künstliche Intelligenz (KI) scheinen sich auszuschließen, sehen doch viele die Gefahr, dass Letztere den Menschen die Arbeit wegnimmt. Dabei kann KI in Form von Chatbots oder Sprachassistenten für automatisierte Bewerbungsgespräche die Personaler entlasten und ihnen als Ergänzung zu einer HR Software mehr Zeit geben, sich den Aufgaben zu widmen, für die viele von ihnen den Beruf gewählt haben. Sie wollen etwas bewegen und nicht nur Menschenschicksale abwickeln, sie möchten Mitarbeiter weiterentwickeln und sich mehr dem Talent-Management widmen. Daher lenken viele der HR-Verantwortlichen ihre Blicke auf neue Technologien, die sie von alltäglichen Routinearbeiten entlasten.

Künstliche Intelligenz im HR Bereich

KI wird dabei in Zukunft eine wachsende Bedeutung zukommen. Allerdings stellt sich hier die Frage, was alles unter dem Begriff mit dem Kürzel fällt. Wie Stefan Scheller, der Mann hinter persoblogger.de schreibt, sind Chatbots im Recruiting zum Beispiel eher mit Volltextsuchmaschinen verwandt als mit Künstlicher Intelligenz. Aber natürlich können auch solche Chatbots oder Bots mit intelligenten Algorithmen gefüttert werden, was sie wieder zu einem Stück KI macht

8 Beispiele für den Einsatz von KI und Chatbots im HR Bereich

Wolfgang Sölch, Head of Enterprise Sales Europe von CX-Lösungsanbieter (Customer Experience) Qualtrics, hat für EAS-MAG, dem Magazin für Enterprise Application Software beleuchtet, wie „Künstliche Intelligenz dem HR-Bereich unter die Arme greift“ und nennt acht Beispiele:

  1. Von wiederkehrenden Aufgaben befreien: KI und Chatbots können helfen, Lebensläufe auf Echtheit zu überprüfen und Termine für Bewerbungsgespräche automatisiert einzustellen.
  2. Besseres Onboarding durch Feedback: Gute Erfahrungen beim Onboarding werden gerne geteilt. Doch leider bittet unter anderem aus Zeitmangel nur jedes vierte europäische Unternehmen die Bewerber um Feedback. Mit KI können die Umfragen automatisiert an die Kandidaten verschickt werden, um somit die Antworten schneller zu verarbeiten. So lässt sich dann feststellen, wie sich die Onboarding-Experience für künftige Mitarbeiter verbessern lässt.
  3. KI-gestützte Umfragen und automatisierte Analysen können für zufriedene und engagierte Mitarbeiter sorgen, weil sich damit eine konstante Interaktion erreichen lässt und mögliche versteckte Erkenntnisse zutage treten, etwa die, sich im Unternehmen persönlich weiterzuentwickeln, oder bei neuen Kollegen zu einer fairen Leistungsbewertung zu kommen. KI kann, wie der Autor Sölch beschreibt, auch informelle Mittagessen mit Lerncharakter vorschlagen, um Mitarbeitern Gelegenheit zu geben, sich über andere Abteilungen zu informieren.
  4. KI kann auch zu besseren Auswahllisten für potenzielle Kandidaten beitragen und im Nu tausende an Lebensläufen durchforsten.
  5. KI ist zunächst einmal vorurteilslos und kann helfen, dass nicht der junge „Blender“ in die engere Wahl gezogen wird, sondern eine vielleicht auch schon über 30-jährige Frau mit entsprechender Erfahrung und Qualifikation.
  6. Chatbots können Personalern die Aufgabe abnehmen, immer wieder dieselben Fragen beantworten zu müssen: Wann im Monat wird mein Gehalt bezahlt? Wie viele Urlaubstage stehen mit zu? Muss ich mir für einen Arzttermin freinehmen? Wie ist es mit Möglichkeiten, Homeoffice zu machen?
  7. KI kann helfen, Bewerbungsprozesse zu beschleunigen und zu standardisieren, indem ein intelligenter Algorithmus zum Beispiel Ton- und Videoaufnahmen der Kandidaten auf Wortwahl, Intonation und andere Feinheiten untersucht, die einem menschlichen Personaler vielleicht verborgen bleiben.
  8. Last but not least kann KI laut Wolfgang Sölch auch zur Verbesserung der Employee Experience beitragen, die im HR-Bereich einer Bedeutung zukommen wird, wie in kaum einer anderen Abteilung. Dabei geht es dem Autor darum, dass die Personaler ihre KI-basierten Einblicke und Dashboards nutzen können, um ihre Erfolge vor den Entscheidungsträgern zu demonstrieren, und Maßnahmen zur Optimierung der Mitarbeitererfahrungen vorzuschlagen.

Wie Sölch als Fazit schreibt, ist Künstliche Intelligenz nicht dazu da, menschliche Mitarbeiter vollkommen zu ersetzen, sondern sollte als Stütze gesehen werden, um Personalern „repetitive“ (wiederkehrende) Aufgaben abzunehmen.

27. Februar 2020

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