Mitarbeiterempfehlungsprogramme (MEP) als Recruiting-Turbo

Mitarbeiterempfehlungsprogramme (MEP) oder auch als "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" bekannt, setzen sich immer mehr durch. Obwohl es im Grunde die wohl älteste Methode ist Kollegen „anzuheuern“, fristet das Empfehlungsmanagement immer noch ein Schattendasein. Das belegen auch zahlreiche Studien.

Dennoch sind Mitarbeiterempfehlungen im Personalwesen auf dem Vormarsch. So sind in den USA bereits rund 40 Prozent aller Neueinstellungen auf Empfehlungen von Mitarbeitern zurückzuführen. Mitarbeiterempfehlungsprogramme gehören damit zu den kostengünstigsten und effizientesten Rekrutierungskanälen.

Worin liegen die Vorteile?

Mitarbeiter, die über Mitarbeiterempfehlungen eingestellt werden, bleiben in der Regel länger und sind motivierter: Gute Leute kennen gute Leute. Tipp an dieser Stelle: Ein Blick in die Austritts-Liste wirkt Wunder. Woher kamen eigentlich die Ex-Mitarbeiter und wie lange blieben diese? Dabei kommen oft erstaunliche Tatsachen heraus!

Zeitersparnis

Mitarbeiter sind quasi 24/7 Talentjäger. Sie kennen das Unternehmen, die zu besetzenden Stellen und haben das Netzwerk. Aber viel wichtiger: Sie kennen die Kandidaten mit allen Stärken und Schwächen und sogar die, die noch nicht mal aktiv auf Jobsuche sind.

Kostenersparnis

Teure Stelleninserate gehören mit einem Mitarbeiterempfehlungsprogramm der Vergangenheit an. Einige Firmen verzichten übrigens mittlerweile schon ganz auf Stellenanzeigen und suchen stattdessen nur noch über soziale Netzwerke.

Motivation

Seien wir ehrlich: Geld motiviert (fast) immer. Ein gutes Mitarbeiterempfehlungsprogramm, hinterlegt mit einer Prämie, schafft Anreize. Es kann aber auch ein Gutschein für ein Wellness-Wochenende oder andere Sachprämien sein. Tipp: Bauen Sie einfach ein Punktesystem auf und Mitarbeiter können Punkte entsprechend einlösen sobald eine passende Prämie dabei ist.

Dabei schafft alleine schon die Wertschätzung, dass Mitarbeiter aktiv am Wachstum der Firma beteiligt sein können, Vertrauen und Motivation.

Gamification

Mitarbeiterempfehlungsprogramme

Mit Mitarbeiterempfehlungsprogrammen können Sie Ihre Konkurrenz beim Recruiting hinter sich lassen. Sie müssen es nur richtig anstellen.

Honorieren Sie die Aktivitäten der Mitarbeiter durch Incentives um die Motivation zu steigern. Das integrierte Kontensystem z.B. des rexx Empfehlungsmanagements unterstützt dabei. Übrigens müssen den Aktivitäten nicht immer reale Belohnungen gegenüberstehen. Durch sogenannte Gamification-Elemente (z.B. öffentliche Ranking-Liste der Top-Scorer) oder digitale Aktionsaufforderungen weckt man Begeisterung am Mitmachen.

Employer Branding

Mit jeder Verbreitung einer Stellenangebote stärkt man speziell die Marke als Arbeitgeber. Denn wenn Mitarbeiter für Stellen des eigenen Unternehmens werben, sind sie vom Arbeitgeber überzeugt – das wirkt auf Kandidaten, die den Empfehlenden ja persönlich kennen.

Sie haben bereits ein MEP aber es „fliegt“ nicht wirklich?

Hier noch ein paar Tipps bzw. Handlungsempfehlungen:

  1. Ist das MEP ausreichend kommuniziert? Wissen alle, wie es funktioniert?
  2. Ist eine geeignete Software im Einsatz, die die Eingabe und das Tracking für Mitarbeiter einfach macht?
  3. Ist die Software an die sozialen Netzwerke wie facebook, XING, LinkedIn, Twitter etc. angebunden?
  4. Gibt es schnelles Feedback auf eine Empfehlung? Der Mitarbeiter und natürlich auch der empfohlene Kandidat sind gespannt.
  5. Idealerweise kann auch das Netzwerk des Mitarbeiters mitmachen. So erreicht man einen weiteren viralen Effekt.
  6. Werden die Prämien schnell ausgezahlt?

Nach Lust kommt der Frust

Sicherlich wird es Mitarbeiter geben, die immer wieder erfolglos Kandidaten vorschlagen. Dann kann schnell Frust aufkommen. Tipp: Auch die Anzahl der Empfehlungen (die natürlich nicht wahllos sein dürfen) können z.B. mit einem Restaurant-Gutschein belohnt werden.

Vetternwirtschaft

Achten Sie auf heterogene Teams. Die übrigen Teamkollegen könnten sich von zu viel „family & friends“ erdrückt fühlen. Grundsätzlich darf man aber davon ausgehen, dass die empfohlenen Mitarbeiter zur Unternehmenskultur passen.

Mach ich nicht

Das MEP darf natürlich nur freiwillig sein. Möchte ein Kollege die Vakanzen nicht verbreiten, so sollte auch nicht nachgebohrt werden. Dennoch kann das ein Alarmzeichen sein - muss nichts heißen, aber kann.

 

 
23. April 2017

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