Die drei Säulen der Mitarbeitermotivation

Führungskräfte können das Verhalten und den Zustand ihrer Mitarbeiter im Unternehmen mit Hilfe von Maßnahmen positiv verändern. Man muss nur die richtigen Knöpfe drücken und die sind bekanntlich bei jeder bzw. jedem Angestellten anders. Daher liegt es an den Vorgesetzten herauszufinden, wie das Personal tickt.

Dennoch lassen sich Mitarbeiter grundlegend auf drei verschiedene Arten bzw. aus einer Kombination dieser drei verschiedenen Arten motivieren:

Materielle Mitarbeitermotivation

So gelten beispielsweise die Übergabe von Firmenwagen, Gehälter, Mitarbeiteranteile, Arbeitsversicherungen, Boni und Renten sowie weitere monetäre Zusatzleistungen wie Jobtickets, Essensgutscheine und Bezuschussungen als materielle Motivation.

Immaterielle Mitarbeitermotivation

Mitarbeitermotivation-HR-Glossar

Mitarbeitermotivation in drei Schritten

Im Gegensatz dazu konzentriert sich die immaterielle Mitarbeitermotivation auf Aspekte, die sich nicht direkt greifen lassen: Die Beziehung zum Unternehmen, den Arbeitskollegen und Vorgesetzten. Das Persönliche Wachstum, sowie Vertrauen und das friedliche Zusammenarbeiten sind genauso weitere Bestandteile der immateriellen Mitarbeitermotivation wie Autonomie am Arbeitsplatz oder die Anerkennung für erbrachte Arbeitsleistung. Die vermittelten Werte der immateriellen Mitarbeitermotivation zeichnen sich dadurch aus, dass diese nicht sofort durch Maßnahmen erfolgreich durchgesetzt werden können, sondern eine Inkubationszeit brauchen, bis sich eine sichtbare Verbesserung der Unternehmenskultur erkennen lässt.

Hybride Mitarbeitermotivation

Die dritte Art der Mitarbeitermotivation kann getrost als Hybrid-Variante der beiden ersten Punkte bezeichnet werden, weil sich in einigen Aspekten fließende Übergänge bilden, bei denen eine trennscharfe Zuordnung unmöglich ist.

Allgemein lässt sich festhalten, dass bei der hybriden Mitarbeitermotivation das Beste aus beiden Welten zusammenkommt und die Mitarbeitenden durch die Maßnahme sowohl einen monetären Vorteil erhalten, als auch einen immateriellen Nutzen daraus ziehen. Zu diesen Aktionen gehören beispielsweise vom Arbeitgeber gesponserte Sport- und Freizeitaktivitäten, Wellnessangebote, Betriebsausflüge oder Fortbildungen sowie Lern- und Entwicklungsprogramme. Darüber hinaus fallen auch Mittel wie die Förderung von gesundem Essen durch Obstkörbe oder in der Kantine genauso unter die hybride Mitarbeitermotivation wie attraktive Homeoffice-Regelungen.

Motivationsmodell

Ein bekanntes Modell, um Mitarbeitermotivation abzubilden ist das „Honesty Employee Engagement Modell“, das durch gezielte Fragen die Werte der immateriellen Mitarbeitermotivation ermittelt. Dabei listet die Führungskraft diverse Fragen zur Zufriedenheit, Persönliches Wachstum, Beziehung zu Mitarbeitern und die Beziehung zur Führungsetage auf, um diese dann durch Mitarbeiter- und Feedbackgespräche sowie Beobachtungen zu beantworten. Und im nächsten Schritt umzusetzen.

 

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16. Juli 2020

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