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Recruiting per Messenger: sieben spannende Use-Cases für HR

20.07.2022
Recruiting per Messenger
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Recruiting per Messenger: sieben spannende Use-Cases für HR

20.07.2022

Rund neun von zehn Angehörigen der Generationen Y und Z nutzen WhatsApp, um selbst zu posten oder Inhalte zu konsumieren. Und sogar die Nachkriegsgeneration und die Babyboomer gehören in der Mehrzahl zu den treuen Nutzern des Messenger-Dienstes. Für Arbeitgeber bedeutet dieses schnelle Medium enorme Chancen im Recruiting-Bereich, wie die folgenden Use-Cases zeigen.

Sieben Use-Cases für WhatsApp im Recruiting

Wie lässt sich WhatsApp im HR-Bereich wirkungsvoll einsetzen? Diese Use-Cases zeigen, wie die Nutzung in der Praxis aussehen könnte.

Use-Case #1: Zusendung aktueller Stellenangebote

Ein individueller Job-Newsletter, der für den Arbeitgeber keinen Aufwand bedeutet? Das lässt sich inzwischen per WhatsApp-Newsletter umsetzen. Ein Chatbot fragt zu Beginn ab, für welche Jobs sich die Empfänger interessieren (z. B. Beruf, Region, Vollzeit/Teilzeit) und holt deren Erlaubnis ein, ihnen Jobangebote zuzusenden. Sobald ein Stellenangebot vorhanden ist, das zu den Präferenzen passt, erreicht es die angemeldeten Nutzer per Push-Notification.

Use-Case #2: 5-Minuten-Bewerbung per WhatsApp

Auch bei diesem Use-Case leistet ein Chatbot wertvolle Dienste. Interessierte können sich einfach per WhatsApp bewerben. Dazu rufen sie den in der Stellenanzeige angegebenen Kanal auf. Nun müssen sie nicht zeitaufwendig ihre Unterlagen einreichen, sondern der Chatbot stellt mehrere Fragen, um die wichtigsten Eckpunkte wie Ausbildung, Berufserfahrung und gewünschte Position festzuhalten. Das dauert nur wenige Minuten. Fehlen dem Recruiter noch Unterlagen, kann er diese unkompliziert per Messenger abfragen. Diese niederschwellige Kontaktmöglichkeit erhöht die Wahrscheinlichkeit einer zügigen Antwort.

Use-Case #3: Direkter Kontakt zwischen Bewerbern und HR

Anrufe während der Arbeitszeit sind unangenehm, E-Mails werden tagelang nicht beantwortet, Terminvereinbarungen gestalten sich schwierig – per WhatsApp sind die Kandidaten hingegen gut erreichbar. Kurze Rückfragen können unbürokratisch erledigt werden und lange Wartezeiten lösen sich in Luft auf. Der direkte Draht zwischen HR und Bewerber bietet beiden Seiten Komfort.

Use-Case #4: Vorsortierung der Anfragen per Chatbot

Ein weiteres Szenario, in dem Chatbots HR das Leben erleichtern: In großen Unternehmen kommen mitunter sehr viele Anfragen per WhatsApp an. Damit der Überblick nicht verloren geht, sollten sie vorsortiert werden. Ebenfalls mittels Chatbot lässt sich auf automatisierter Basis abfragen, ob der Bewerber eine Stellenanzeige einsehen, eine Frage klären oder sich direkt bewerben möchte. Je nach Anliegen fragt der Bot direkt weitere Details ab. So erhält die Personalabteilung konkrete Anhaltspunkte für die Aufnahme der Kommunikation.

Use-Case #5: Recruiting mit Kurz-Assessment per WhatsApp

Ein Assessment-Center per WhatsApp klingt zu abgedreht? Keineswegs – es ist sogar erstaunlich einfach umzusetzen. Alle Kandidaten bekommen per WhatsApp-Chat Fragen gestellt, auf die sie antworten müssen. Das Ergebnis sind Bilder von den Kandidaten, die sich leicht vergleichen lassen. Dies kann helfen, die Bewerber besser und persönlicher kennenzulernen. Die Befragung könnte mithilfe von künstlicher Intelligenz in Kombination mit Chatbots sogar noch individueller gestaltet werden, aber auch ein fester Fragenkatalog ist denkbar.

Use-Case #6: Informationen für die Mitarbeiter

Ein Newsletter für die Mitarbeiter per WhatsApp lässt sich leicht pflegen und genießt eine hohe Wahrnehmung. Tauchen in diesem Kanal auch Stellenanzeigen auf, können sie diese ohne jeglichen Aufwand an Freunde und Bekannte weiterleiten, die gerade auf der Suche nach einem neuen Job sind. So erreichen Arbeitgeber mit ihren Jobangeboten noch mehr Menschen.

Use-Case #7: Videobewerbungen

In einigen Jobs kommt es weniger auf die harten Fakten aus dem Lebenslauf an, sondern auf Kreativität und neue Ideen. In welchem Format könnte man solche Skills besser präsentieren als in einer Videobewerbung? Per WhatsApp lassen sich diese einfach aufnehmen und an den Arbeitgeber verschicken. Bewerbung in nur einer Minute? WhatsApp macht es möglich.

Und was ist mit dem Datenschutz?

Die Frage nach dem Datenschutz stellt sich bei der Nutzung von WhatsApp immer. Denn gerade im Recruiting-Bereich werden zahlreiche personenbezogene Daten übermittelt. Die DSGVO lässt sich so nicht ohne Weiteres einhalten, weil sich die Server des WhatsApp-Betreibers in den USA befinden. Hinzu kommt außerdem, dass bei der Nutzung des Messenger-Dienstes automatisch das gesamte Adressbuch des genutzten Endgeräts ausgelesen und an eben jene Server übermittelt wird. Beides ist nicht zulässig.

Für diese Herausforderung gibt es eine Lösung: die WhatsApp Business API. Vereinfacht gesagt, greift bei einer solchen Programmierschnittstelle nicht das genutzte Smartphone oder Tablet auf WhatsApp zu, sondern eine Software. Entsprechend kann WhatsApp bei dieser Adressierung auch kein Adressbuch auslesen und speichern. Einziges Manko: Die API ist häufig nur über kommerzielle Anbieter entsprechender (kostenpflichtiger) Software zugänglich.

Zudem basieren WhatsApp-Chats inzwischen auf einer DSGVO-konformen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die einem Abgreifen von personenbezogenen Daten zwischen diesen zwei Enden vorbeugt. So können Unternehmen WhatsApp datenschutzkonform nutzen.

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